Die Capella bei St. Ulrich und Afra wurde im Jahr 1990 von Chordirektor Josef Hauber gegründet,
um die Musik in der Basilika durch Gestaltung von Gottesdiensten und Konzerten mit dem ungewohnten
Klang alter Holzblasinstrumente zu bereichern. Verwendet werden Cornamusen und Krummhörner,
bei denen der Ton mittels eines Rohrblattes, wie bei der Oboe, erzeugt wird. Vor allem werden
Meister des 16. und 17. Jahrhunderts zu Gehör gebracht, teils in Begleitung des
Basilikachores,
teils abwechselnd mit der Orgel, meist indes allein vom Ensemble, welches sich gelegentlich in
zwei Chöre teilt. Alle Mitglieder der Capella können vom alten Instrument auf die Blockflöte wechseln,
wenn dies ein erweiterter Tonumfang der Komposition oder eine andere Klangfarbe
erfordert.
Verwendete Instrumente:
- Flöten:
Piccolo (Sopranino), Sopran-, Alt-, Tenor-, Baßflöte, Subbaß
- Cornamusen:
Sopran-, Alt-, Tenor-, Baßcornamuse
- Krummhörner:
Sopran-, Alt-, Tenor-, Baßkrummhorn
Weiterführende Informationen zu
Krummhörnern.
Peter Bader